
Der Juli-Bezirksvorstand mit Ronald Mayer (rechts) und Partei- Urgestein Hans-Dietrich Genscher. H1-Foto: privat
Auf dem Landeskongress der Jungen Liberalen NRW ist Ronald Mayer aus Sprockhövel einstimmig in das Landesschiedsgericht des Jugendverbandes der FDP gewählt worden. Voraussetzung dafür ist, dass der Kandidat die Befähigung zum Richteramt besitzt und kein anderes Amt innerhalb der Jungen Liberalen bekleidet. Die Funktionen innerhalb der FDP sind davon nicht betroffen.
Als Rechtsanwalt erfüllt der FDP Landratskandidat die erste Vorrausetzung. Kein Amt mehr innerhalb der Jungen Liberalen zu besitzen, fiel dem 29jährigen Ronald Mayer hingegen nicht leicht. Wenige Wochen zuvor hatte er noch seinen Vorsitz im Bezirk Westfalen- West, der für die Kreisverbände Ennepe- Ruhr, Hagen, Siegen, Olpe und den Märkischen Kreis zuständig ist, weitergegeben.
Mayer hat bereits 2002 bundesweit den Wahlkampf für die JuLis bestritten, war stellvertretender Landesvorsitzender, viele Jahre im Landesvorstand kooptiert, stellvertretender Kreisvorsitzender und Gründungsmitglied der Jungen Liberalen in Sprockhövel.
„Im nächsten Jahr werde ich 30 Jahre alt. Als ungeschriebenes Gesetz gilt, sich dann aus der ersten Reihe im Jugendverband zurückzuziehen. Die neue Herausforderung im Landesschiedsgericht passt sehr gut in mein berufliches Arbeitsgebiet des Notariates.“, so Mayer , der nach acht Jahren politischer Aktivität zukünftig mit seiner Erfahrung über verbandsinterne Streitigkeiten schlichten und richten darf.
„Die Arbeit bei den Jungen Liberalen hat mir immer sehr viel Freude bereitet. Nun wurde es Zeit, jüngere JuLis in die Verantwortung zu bringen. Ich werde die Jungen Liberalen aber auch weiterhin tatkräftig unterstützen, nur nicht mehr in einer offiziellen Funktion.“, stellt Ronald Mayer fest.
„Kurze Zeit nach seinem Beitritt war Ronald bereits stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Auch wenn uns sein Entschluss, nicht nur wegen seines großen Engagements und seiner Zuverlässigkeit, schwer fiel, seine konsequente Entscheidung ist genauso geradlinig wie sein bisheriges Handeln. Er hinterlässt große Fußstapfen, die es jetzt auszufüllen gilt.“, so der Kreisvorsitzende der JuLis EN, André Menninger. „Er hat uns aber versprochen, weiterhin bei allen Veranstaltungen präsent zu sein und dem Verband auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“
Auf dem nächsten Kreiskongress der JuLis EN, der am 19. Juli 2009 in Witten stattfindet, wird MAYERS Nachfolger(in) als stellvertretende(r) Kreisvorsitzende(r) gewählt.
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