
Initiator Thomas Röthig mit Zaungästen bei der Vorstellung des möglichen neuen Kreis- Kennzeichens im Mai 2008. H1-Bild: Archiv LRF/HAT
(LRF) Witten, Castrop-Rauxel, Gladbeck und andere NRW- Städte fordern ihre alten Kfz- Kennzeichen zurück und auf der Verkehrsministerkonferenz wird am heutigen Mittwoch, 6. April 2011, über ein Comeback alter Nummernschilder diskutiert. In Hattingen freut sich über diese Initiative besonders Thomas Röthig. Bereits im Mai 2008 hatte er gefordert: “Der Ennepe Ruhr Kreis muss sich zum Ruhrgebiet bekennen und dies auch deutlich zeigen – zum Beispiel im Autokennzeichen.”
Heute legt Röthig nach: “Ich möchte KER als Kürzel für Kreis Ennepe-Ruhr hiermit offiziell als Namensvorschlag einbringen. Meine spontanen Nachforschungen haben ergeben, dass es dieses Kennzeichen wohl noch nicht gegeben hat.” Der WDR weiß: CAS, WIT, GEL sowie 37 weitere NRW-Altkennzeichen sind Mitte der 70er Jahre aufgrund der kommunalen Gebietsreform weggefallen. Doch das könnte bald anders werden: Die Verkehrsminister von Bund und Ländern beraten auf ihrer Konferenz, alte Kfz-Kennzeichen bundesweit wieder einzuführen. Denn viele Städte und Kommunen wünschen sich teils aus Nostalgie, teils aus Marketingzwecken ihre alten Kürzel zurück.
Thomas Röthig am Morgen gegenüber HATTINGEN EINS: “Sollte das in die Realität umgesetzt werden, würde zu allererst Witten mit WIT aus dem Kennzeichenverbund “EN” ausbrechen. Das gäbe dem EN- Kreis dann die Möglichkeit das “R” für Ruhr in einem neuen Kennzeichen zu verankern.” Allerdings: Röthigs auch politisch begrüßter Vorschlag aus dem Jahr 2008, ERK für den Ennepe- Ruhr- Kreis zu wählen, ginge nicht mehr, wenn Erkelenz im Rahmen der Einführung alter Nummernschilder sein ERK zurückbekommen würde. Der Hattinger: “Wie wäre es mit einem Ideenwettbewerb für ein neues Kennzeichen ohne Witten?”
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Wie wär’s den lieber mit HAT für die beste Altstadt im Revier ;-)
An das EN haben wir uns gewöhnt. Und das ist auch überall eingetragen. Ein ERK oder so muß doch erst eingewöhnt werden. Und wer sich durch verballhornungen verunglimpft fühlt, sollte lernen mit den Dingen umzugehen. Peinlich ist doch nur ein schlechtes Gewissen bei diesen Sprüchen.
Da geht laut STERN.de also doch was: Minister ebnen Weg für alte Nummernschilder unter http://www.stern.de/auto/service/kennzeichen-comeback-minister-ebnen-weg-fuer-alte-nummernschilder-1671981.html
Neues Kennzeichen? Jawoll, dieses “ENtenhausen” oder
“Europas Nieten” war doch voll peinlich! Los, her damit! Mach ich mir sofort ans Auto.
Herr Landrat Dr. Brux hätte doch mit einem Kennzeichenwechsel die Möglichkeit, dem Ennepe-Ruhr-Kreis eine neue Identität einzuhauchen. Man hat ja früher nicht drüber nachgedacht, aber durch die Kulturhauptstadt 2010 wurde die Ruhr sehr in den Vordergrund geschoben. Daher ist es nicht zu verstehen, dass bei der Einführung des Kennzeichens in den fünfziger Jahren die Beamten und Politiker die Ruhr im EN-Kennzeichen schlicht vergessen hatten. Dr. Brux sollte die Gunst der Stunde der tagenden Verkehrspolitiker nutzen und sich ernsthafte Gedanken machen. Bei einer klugen Buchstabenkombination könnte sich der Ennepe-Ruhr-Kreis so überregional ins Gespräch bringen. Schließlich möchte der Herr Landrat den Kreis auch immer mehr als Naherholungsgebiet gestaltet wissen.
Da kann man nur die Daumen drücken!