Das Ruhr2010-Licht in der Altstadt strahlt schon bald

6. März 2011

Die Strahler-Baustelle an der Stadtkirche St. Georg. H1-Bild: Lars Friedrich/ Hattingen

(LRF) Hattingens letztes Kulturhauptstadtprojekt, das „Licht in der Altstadt“, nimmt im jahr 1 nach Ruhr.2010 endlich Konkuren an: Die dauerhafte abendliche Beleuchtung der St. Georgs- Kirche, des Elling´ schen Hauses am Haldenplatz 1, des Alten Rathauses und des Krämersdorf- Glockenturmes wird derzeit realisiert.

Das Ruhr2010- Projekt „Licht in der Altstadt“ geht auf den Landeswettbewerb „Standort Innenstadt NRW“ zurück, aus dem bei Gesamtkosten von 200.000 Euro bereits im Jahr 2009 ein Förderzuschuss in Höhe von 140.000 Euro bewilligt wurde. 20.000 Euro gab im vergangenen Jahr die Kulturhauptstadt dazu, 40.000 Euro kamen von Sponsoren.

Zusammen mit der AVU und dem Berliner Büro LichtVision werden nun die markantesten Bauwerke der Altstadt beleuchtet: Die St. Georgs-Kirche wird rundherum von 18 Bodenstrahlern erhellt, das Bügeleisenhaus bekommt eine Beleuchtung der bekannten Giebelseite, das Rathaus wird mindestens von vier Strahlern beleuchtet und der Krämersdorf- Turm soll Licht von zwei Seiten erhalten.

Künftig besteht die Beleuchtung der Altstadt inklusive der bereits im Frühjahr 2010 realisierten Stadtmauer- Beleuchtung zwischen Holschentor und Bruchtor aus rund 100 Strahlern. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf ca 2.000 Euro, wenn die Strahler parallel zur Straßenbeleuchtung an- und gegen Mitternacht wieder abgeschaltet werden.


Deutschlands einzigartige Kirche steht in Bochum

13. Januar 2011

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(red) Im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 war die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar eine von 52 spitituellen Kulturtankstellen im Bistum Essen; sieben in Bochum. Eine positive Bilanz der Jahres 2010 ziehen nun die beiden Organisatoren Alfons Stiewe und Christian Herker. Alfons Stiewe: “Die spirituellen Kulturtankstellen haben auch ein stückweit verdeutlicht, in welcher Weise die christlich-abendländische Kultur auch die Geschichte des gesamten Ruhrgebietes prägte. Das war schon ein sehr positives Signal.” Es wäre auch einmal eine Überlegung werdt, die Aktion “Schachtzeichen” umzuwandeln und so durch große gelbe Ballons dann zu zeigen, wo überall im Ruhrgebiet Gotteshäuser einmal das Landschaftsbild prägten.

Zum geistlichen Auftanken konnten Besucher 2010 Orte aufsuchen, die ganzjährig oder während der “Local Heroes”-Woche in der jeweiligen Stadt besondere Angebote bereithalten. So wie Tankstellen über die Versorgung mit Treibstoff hinaus auch ein Sortiment vielfältiger Angebote im Tankstellenshop bereithalten, werden die unterschiedlichsten Inhalte an den spirituellen Kulturtankstellen angeboten, die sich auf den spezifischen Ort und die damit verbundene Geschichte genauso beziehen wie auf dessen Bedeutung für die Zukunft. Es gilt, spirituelle Schätze zu heben, um geistig-geistlich aufzutanken. Auf Vorschlag der Ruhr-Universität wurde auch die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar zu einer solchen spirituellen Kulturtankstelle im Kulturhauptstadtjahr 2010 erhoben. Sie ist damit die einzige Kirche diesen Ranges im Bereich der neuen Großpfarrei St. Franziskus. Weitere Spirituelle Kulturtankstellen sind das Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel (alte Orden neu erleben), die Propsteikirche St. Peter und Paul, die St. Nikolaus von Flüe (Fenster von Gabriel Loire, dem Glaskünstler der Berliner Kaiser- Wilhelm- Gedächtniskirche), die Pilgerkapelle St. Bartholomäus in Bochum-Wattenscheid (spirituelles Auftanken am alten Pilgerweg nach Santiago de Compostela) und die Kapelle des St. Josef-Hospitals (Kreuzungspunkt Mensch). Den Rest des Beitrags lesen »


Das Kulturhauptstadtjahr im Rückblick: Februar

23. Dezember 2010

So könnte die Hattinger Isenburg ausgesehen haben. Das Modell war bis zum Herbst in Herne zu sehen. H1-Foto: Lars Friedrich / Hattingen

(red) Ende Februar diesen Jahres verabschiedete sich Hattingens Dezernent Wolfgang Schommer  im Kleinen Sitzungssaal von seinen Kollegen und Kolleginnen in der Stadtverwaltung. Der Rat der Stadt hatte sich zuvor gegen eine Neubesetzung der Beigeordnetenstelle im Verwaltungsvorstand ausgesprochen.

Strahlend weiß erhob sie sich auf dem Isenberg über dem Ruhrtal. Die Hattinger Isenburg gehörte zu den größten Burganlagen des Reiches im frühen 13. Jahrhundert. Doch nur wenige Jahre nach ihrer Errichtung wurde sie wieder zerstört. In der Ausstellung „Aufruhr 1225!“ zeigt das LWL- Museum für Archäologie in Herne ab dem 27. Februar eine realistische Rekonstruktion der Festung im Maßstab von 1:50, die Arnold von Altena für sich errichten ließ.

HATTINGEN EINS hatte es -> hier berichtet: Wegen akutem Schimmelbefall und Platzproblemen ist das Archiv der Stadt Hattingen auf der Suche nach neuen Räumen. Im Dezember 2009 stellte die Verwaltung dem zuständigen Bau- und Liegenschafts- Ausschuss ein Quartier auf Zeit vor: Räume im ehemaligen Thyssen- Verwaltungsgebäude an der Hüttenstraße 45. Durch die öffentliche Diskussion aufmerksam geworden, hat der Hattinger Immobilien- Makler Lothar G. Stalter im Februar der Stadt einen alternativen Standort angeboten: den Hochbunker Nummer 2 auf dem ehemaligen Hüttengelände. Der Charme des „SatKom-Bunkers” : dort könnte das gesamte Archiv an einem Strandort und auf Dauer untergebracht werden.

Der 33. Holthauser Rosenmontagszug machte sich am Montag, 15. Februar 2010, pünktlich um 15.11 Uhr auf den Weg durchs Dorf und wurde von rund 10.000 Jecken begeistert beklatscht und beschunkelt. Das diesjährige Motto: „DORF.2010 sein Bürgermeister, Holti heißt er!“ Mit sechs Wagen und 22 Gruppen ist der Umzug der größte im Ennepe Ruhr Kreis.

Auf dem Weg von Norwegen nach Gibraltar kam der Schwede Rickard Nordin im Sommer 2007 auch nach Hattingen, wo ihm ein freundlicher Zeitgenosse die Stadt, ihre Umgebung und den Ruhrtal- Radweg zeigte. Nordin gegenüber unserem Blog: “Sein Name war Manfred, aber leider habe ich vergessen, nach seinem Namen und Adresse zu fragen.” Der Schwede wollte über HATTINGEN EINS wieder Kontakt zu seinem Hattinger Reiseführer aufnehmen.


Gespart: Video mit den Hattinger Höhepunkten aus dem Kulturhauptstadtjahr kommt nicht in den Handel

22. Dezember 2010
H1-Bild: RuhrKanalTV

(red) Da der Haupt- und Finanzausschuss das Budget des Presse- und Informationsbüros um zwanzig Prozent gekürzt hat, wird es 2011 keinen Jahresrückblick auf DVD geben. Ein Jahresvideo 2010 mit den Hattinger Höhepunkten aus dem Kulturhauptstadtjahr wird allerdings noch geben. Da es wegen des Wegfalls des Neujahrsempfangs 2011 aber keine öffentliche Präsentation geben kann, werde es ab Ende Januar zur Ausleihe und zum Kauf angeboten.

Die Ausleihe erfolgt dann über die Stadtbibliothek und kostenlos (gegen Pfand) über Hattingen- Marketing (Haldenplatz) und das Presse- und Informationsbüro (Roonstraße). Ein Verkauf über den Einzelhandel sei nicht mehr vorgesehen, teilt die Stadt heute mit. Die DVD könne online, telefonisch und persönlich beim Presse- und Informationsbüro und bei Hattingen Marketing bestellt werden. Der Verkaufspreis bei Abholung soll 10 Euro betragen, weitere Einzelheiten will die Stadt im neuen Jahr mitteilen.


Rathausgeburtstag: So war das mit dem Schnee

13. Dezember 2010

(red) Ein Jahr Kulturhauptstadt, 100 Jahre Rathaus Hattingen: Mit einem Bürgerfest feierte die Stadtverwaltung gestern an der Roonstraße das nahe Ende der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 und den 100. Jahrestag der Rathauseinweihung. Ab Einbruch der Dunkelheit illuminierte der Kasseler Lichtkünstler Oliver Bienkowski dann zu Klassik- Klängen die Rathausfasse in den Stadtfarben gelb und blau, ließ sogar Schneeflocken über den Sandstein tanzen. Unser Youtube- Video gibt einen Eindruck, wie Hattingen die Kulturhauptstadt verabschiedete und dem Rathaus für die nächsten Jahrzehnte alles Gute wünschte.


100 Jahre Rathaus: Und abends kam der Schnee

12. Dezember 2010

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(LRF) Zum Abschluss der 100- Jahre- Rathaus- Feier tauchte der Kasseler Lichtkünstler Oliver Bienkowski am heutigen Adventssonntag, 12. Dezember 2010, das Hattinger Rathaus in ein vorweihnachtliches Schneekleid. Bienkowski, Chef der bundesweit tätigen Stadtmarketinggesellschaft “epochal24″, nutzte zudem den Festsonntag, um Hattingen mit einer Laser- Installation vom Rathausturm in das Kunstprojekt WorldLaserNet einzubinden. Mit einem Hochleistungslaser (reichweite bis zu 70 Kilometern) legte er ein grünes Lichtband über die Hattinger Altstadt und lockte so zahlreiche Besucher des Weihnachtsmarktes an die Roonstraße, wo bei festlichen Klängen die historische Rathausfassade in den Stadtfarben gelb und blau erstrahlte.


Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch im Gespräch: “Ich freue mich auf die lebendige Zeit, die vor mir liegt”

25. November 2010

(LRF) Knapp 15 Monate nach der Kommunalwahl blickt Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch (SPD) im Gespräch mit HATTINGEN EINS auf bisher Erreichtes zurück und skizziert noch anstehende Herausforderungen.

Im ersten Teil des Video- Interviews mit Lars Friedrich geht es um die Themen Stadtmarketing und Quartiersförderung am Steinhagen und im Krämersdorf, um die Chancen eines Bürgerhaushalts und ehrenamtliches Engagement in Zeiten immer größer werdender Politikverdrossenheit. Im zweiten Teil berichtet Dagmar Goch über Einsparungen im Kultur- und Bildungsbereich, verteidigt die Festveranstaltung zum 100. Rathausgeburtstag und erzählt von der Hoffnung, die sie in die rot- grüne Landespolitik setzt. Und auch Privates kommt nicht zu kurz…

Realisiert wurde dieser Beitrag mit freundlicher Unterstützung von Claus Juergen Barteczko und Ruhrkanal TV.


Hattingens letztes Kulturhauptstadtprojekt “Licht in der Altstadt” strahlt wohl erst im kommenden Jahr

24. November 2010

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(LRF) Hattingens letztes Kulturhauptstadtprojekt “Licht in der Altstadt” strahlt wohl erst im kommenden Jahr: “Die dauerhafte abendliche Beleuchtung der St. Georgs- Kirche, des Elling´ schen Hauses am Haldenplatz, des Alten Rathauses und des Krämersdorf- Glockenturmes wird erst nach Weihnachten realisiert”, bestätigt Hattingens Kulturhauptstadt- Beauftragter Walter Ollenik gegenüber diesem Blog. Und auch der Austausch von 18 Straßenlampen auf dem Untermarkt und im Krämersdorf gegen so genannte Schinkelleuchten werde wohl erst nach Weihnachten möglich sein.

Das Ruhr2010- Projekt “Licht in der Altstadt” geht auf den Landeswettbewerb “Standort Innenstadt NRW” zurück, aus dem bei Gesamtkosten von 200.000 Euro im Jahr 2009 ein Förderzuschuss in Höhe von 140.000 Euro bewilligt wurde. Ollenik: “20.000 Euro gibt die Kulturhauptstadt dazu, 40.000 Euro kommen von Sponsoren.” Zusammen mit der AVU und dem Berliner Büro LichtVision sollen dann die bekanntesten Bauwerke der Altstadt beleuchtet werden. Walter Ollenik: “Die St. Georgs-Kirche wird rundherum von 18 Bodenstrahlern erhellt, das Bügeleisenhaus bekommt eine Beleuchtung der bekannten Giebelseite, das Rathaus wird auch rundherum angestrahlt und der Krämersdorf- Turm bekommt Licht von zwei Seiten.”

Künftig besteht die Beleuchtung der Altstadt (inklusive der oben gezeigten und bereits im Frühjahr realisierten Stadtmauer- Beleuchtung zwischen Holschentor und Bruchtor) aus rund 100 Strahlern. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf ca 2.000 Euro, wenn die Strahler parallel zur Straßenbeleuchtung an- und gegen Mitternacht wieder abgeschaltet werden. Ollenik: “Die vorgesehenen Schinkelleuchten können zu einem späteren Zeitpunkt sogar auf LED-Technik umgerüstet werden.”

Fast parallel zu den anstehenden Arbeiten wird nun auch endlich an der Tippelstraße eine Hinweistafel zur Isenburg aufgestellt: die Stele (im Rahmen der jetzt auslaufenden Isenburg- Ausstellung im Archäologiemuseum Herne auch eine Aktion zur Kulturhauptstadt) hatten LWL- Kulturdezernentin Barbara Rüschoff-Thale, der damalige NRW- Bauminister Lutz Lienenkämper und LWL- Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bereits im Dezember vergangenen Jahres an Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch übergeben. Ollenik: “Die Aufstellung ist im Kulturhauptstadtjahr einfach unter die Räder gekommen.”


Morandini-Tor: Übergabe jetzt am 7. Dezember

19. November 2010

H1-Bild: Lars Friedrich/ Hattingen

(LRF) Das schwarz-weiße Morandini-Tor, mit dem die Stadt Hattingen am neuen Busbahnhof auf den Standort des mittelalterlichen Bruchtores hinweist, wird jetzt am Dienstag, 7. Dezember 2010, um 15 Uhr offiziell allen Hattingerinnen und Hattingern übergeben. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch gegenüber diesem Blog: “Nun hat es endlich geklappt, gemeinsam mit dem Künstler Marcello Morandini einen Termin zu finden.” Das Kunstwerk “La porta apperta” wurde zum Kulturhauptstadtjahr 2010 durch Förder- und Sponsorengelder finanziert.


150.000 Besucher sahen Herner Isenburg-Schau

18. November 2010

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (rechts) gratulierte dem 150.000. Besucher Nico-Maurice Klein aus Gevelsberg. H1-Bild: LWL

(lwl). Zehn Tage vor dem Ende und acht Monate nach dem Start von “Aufruhr 1225!” im LWL-Museum für Archäologie in Herne hat der 150.000ste Besucher die Mittelalter-Ausstellung besucht. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (rechts) gratulierte Nico-Maurice Klein aus Gevelsberg mit dem Gesellschaftsspiel “Carcassone”. Der 13-Jährige hatte am heutigen Donnerstag, 18. November 2010, mit seiner Klasse 7c der Realschule Gevelsberg die Ausstellung besucht.

“Damit haben wir schon jetzt die erwartete Besucherzahl von rund 100.000 um die Hälfte übertroffen”, so Kirsch. “Aufruhr 1225″ ist die größte Mittelalterausstellung, die es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat: Noch bis zum 28. November inszeniert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern eine Spurensuche nach den Überresten dieser Zeit in der heute vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und Rhein. Etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen, goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie Nachbildungen zum Anfassen und Ausprobieren zeigen, wie die Menschen im 13. Jahrhundert lebten.

Die Ausstellung gibt eine Übersicht der mehr als 400 Burgen, die es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf. Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.


Rathausplatz: St. Georg kehrt zurück

14. November 2010

Macht seit Juni 2009 nach 19 Jahren Pause vom Rathausplatz: der VSG- Gießtrichter, auf dem seit 1990 der Stadtpatron St. Georg stand. H1-Foto: Archiv/Andrea Hubert

(red) Anfang Juli 2009 wurde das Standbild des Heiligen Georg vom Rathausplatzt abtransportiert, einen Tag später folgte sein Gießtrichter- Sockel (5,5 Tonnen). Das viereinhalb Meter hohe Denkmal des Stadtpatrons machte anlässlich der Ausstellung “Helden – Die Sehnsucht nach dem Besonderen” Urlaub im LWL Industriemuseum Henrichshütte.

Doch bald kehrt der Stadtpatron wieder zurück an seinen angestammten Platzt – vielleicht sogar bis zum 100. Geburtstag des Rathauses am 12. Dezember 2010. Susanne Wegemann vom Pressebüro der Stadtverwaltung: “Der Rücktransport ist für Anfang bis Mitte Dezember geplant. Der neue Standplatz ist gegenüber dem alten Standplatz, jedoch etwas zur Mitte hin verschoben.” Im zwiscfhenzeitlich neu gestalteten rathauspark sind die neuen Fundament bereits errichtet.

1990 schenkten die Hattinger Rotarier das Denkmal der Stadt. Künstler Bernhard Kleinhans fertigte die Bronze- Skulptur und wählte als Sockel einen ausgemusterten Hütten- Gießtrichter, um die Verbundenheit Hattingens mit der Henrichshütte zu symbolisieren.


Morandini-Tor: Übergabe “Notfalls ohne Künstler”

4. November 2010

H1-Bild: Archiv LRF/HAT

(LRF) Notfalls ohne den Künstler will die Stadt Hattingen das Zebra- Tor am Busbahnhof nun der Öffentlichkeit offiziell übergeben. Kulturhauptstadt- Beauftragter Walter Ollenik gegenüber diesem Blog: “Ich warte täglich auf Nachrichten aus Italien. Gegebenenfalls müssen wir aber auf die Teilnahme von Marcello Morandini verzichten.”

Gerade wieder habe Ollenik den Künstler an geschrieben, ihn um einen Terminvorschlag gebeten und versichert, dass das schwarz- weiße Kunstwerk mit dem offiziellen Titel “La porta apperta” zwischenzeitlich bei den Hattingern sehr beleibt sei. “Das ist schon ein richtiger Treffpunkt”, freut sich Ollenik. Ergänzt wird das Kunstwerk, das die Stadt im Rahmen der Kulturhauptstadtbewegung Ruhr.2010 mit Sponsorengeldern und öffentlichen Zuschüssen finanzieren konnte, noch durch eine Hinweistafel. Eigentlichen sollte das Kunstwerk am Platz des mittelalterlichen Bruchtors bereits im Mai diesen Jahres übergeben werden.


Route der Industriekultur bekommt Neuzugängen

26. Oktober 2010

(idr). Zwei Neue für die Route der Industriekultur: Die Zeche Ewald in Herten und der Tippelsberg in Bochum werden Teile des industriekulturellen Netzwerks des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Dies hat der Betriebsausschuss der Route der Industriekultur am heutigen Dienstag, 26. Oktober 2010, einstimmig beschlossen. Zum 1. Januar 2011 sollen die beiden Ziele als Hauptstandorte in das Gesamtsystem aufgenommen und entsprechend ausgeschildert werden.

Der ehemalige Bergbaustandort “Zeche Ewald” in Herten fungiert künftig als einer von 25 Ankerpunkten der Route. Der Tippelsberg im Bochumer Stadtteil Riemke wird das 16. “Panorama der Industrielandschaft”. Die positive touristische und wirtschaftliche Entwicklung der ehemaligen Zeche Ewald, ebenso der inzwischen weit fortgeschrittene Ausbau des Landschaftsparks Hoheward, der unmittelbar an die Zeche Ewald anschließt, machen den Standort zu einem wichtigen Beispiel der Industriekultur im Ruhrgebiet. Der rund 150 Meter hohe Tippelsberg, eine ehemalige Bauschuttdeponie, gehört seit seiner Umgestaltung und Öffnung für die Bevölkerung zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte im mittleren Ruhrgebiet.

Die Route der Industriekultur ist ein regionales touristisches Projekt in der Trägerschaft des Regionalverbandes Ruhr. Sie umfasst einen etwa 400 Kilometer langen Rundkurs durch die Metropole Ruhr und erschließt das industriekulturelle Erbe der Region. Jährlich erkunden die Route und ihre Standorte rund fünf Millionen Besucher.


Morandini: Torübergabe verschieb sich weiter

6. September 2010

Durchgang und Umfassung des Zebra-Tores am Busbahnhof sind jetzt auch fertig. H1-Bild: Archiv Klaus Hesper/Hattingen

(LRF) Die offizielle Übergabe des neuen Kunst-Tores von Marcello Morandini am Hattinger Busbahnhof verschieb sich weiter in Richtung Jahresende. Neuer, möglicher Termin: Ende September, Anfang Oktober. “Noch ist der Künstler mit einer Ausstellung in seinem italienischen Geburtsort Mantua befasst”, verrät Kultur- Fachbereichsleiter Walter Ollenik auf Nachfrage dieses Blogs. Vor Ort in Hattingen seien jedoch fast alle Arbeiten abgeschlossen. “Am Radweg, der 35 Zentimeter höher liegt als der Torboden, wird noch ein Geländer montiert”, so der Kulturhauptstadt- Beauftragte der Stadt Hattingen. Zudem solle im Hebst der dem Tor benachbarte Baum versetzt werden. “Ohne dass der Künstler anwesend ist, werden wir das Tor nicht offiziell übergeben”, so Ollenik. “Und da müssen wir uns nach seinem Kalender richten.”


Krönender Abschluss mit vielen Sonnenstrahlen beim Zeltfestival Ruhr/ Termine für 2011 schon bestätigt

6. September 2010

Kommt 2011 an den See: der gute Laune-Schneider Helge mit Rosen. H1-Bild: ZFR

(red) Das Zeltfestival Ruhr ist nach siebzehn, meist sonnigen, Tagen erfolgreich zu Ende gegangen. Der Sonntagabend endete mit drei nahezu ausverkauften Shows. Zum letzten Mal in diesem Jahr wurden die Veranstaltungszelte für Fans von Sunrise Avenue, Bülent Ceylan und Dieter Hildebrandt geöffnet. Die Initiatoren des ZFR ziehen trotz einiger verregneten Momente positive Bilanz: weit über 40.000 Zuschauer waren bei den Konzerten und Gastspielen vom 20. August bis zum 5. September in den grossen Zirkuszelten zu Besuch.

„Wir durften ein phantastisches, drittes ZFR im Kulturhauptstadtjahr erleben. Trotz einiger Wetterwidrigkeiten, von denen wir 2009 verschont geblieben sind, haben wir wieder die Schallmauer von rund 100.000 Besuchern erreicht, was für uns eine erneute Steigerung der Nachfrage bedeutet. Dies nicht zuletzt auch auf Grund der gestiegenen Zahl der Veranstaltungsbesucher, die dieses Jahr mit deutlich über 40.000 Personen zu Buche schlagen. Wir bedanken uns bei unseren Gästen, allen Partnern und unserem Team für ein rundherum gelungenes ZFR 2010 und freuen uns auf 2011 – die Planungen sind schon in vollem Gange“, resümiert Björn Gralla (Initiative ZFR). Den Rest des Beitrags lesen »


Morandinis Tor strahlt am Busbahnhof

25. Juli 2010

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(red) Als neues Hattinger Wahrzeichen soll Ende der Sommerferien das Kunstwerk “La porta aperta” des italienischen Künstlers Marcello Morandini am neuen Hattinger Busbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Mit dem rund 150.000 Euro teuren Tor will die Stadt anlässlich des Kulturhauptstadtjahres an den Standort des mittelalterlichen Bruchtores erinnern. Finanziert wurde der schwarz- weiße “Triumpfbogen” mit Landesmitteln, Ruhr.2010- Zuschüssen und durch Sponsoren.


Mein persönlicher Held: Museumspädagogisches Kunst-Projekt mit mehreren Generationen

24. Juli 2010

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(red) In Hattingen ist 2010 das Jahr der Helden. Das Stadtmuseum Hattingen präsentiert mit „gesucht.gefunden! hattinger helden“ die regional bedeutenden Heldinnen und Helden. Mit dem „MyHeroes“-Projekt wurde an das Themenfeld „Heldentum“ kunst- und museumspädagogisch direkt angeknüpft. Zwei unterschiedlichen Schulklassen (Alte Grundschule Blankenstein und Kunst-Leistungskurs der Gymnasien Waldstraße und Holthausen) nahmen an dem Generationenprojekt/-versuch teil. Aufgabe war es, ein Kunstwerk zum Thema „Mein persönlicher Held“ gemeinsam und in Absprache mit einer Person einer anderen Generation aus dem direkten Umfeld der Schüler zu gestalten.

Die Grundschüler/innen gestalteten großformatig und comicartig ihre(n) Lieblingshelden/-heldin. Neben Pippi Langstrumpf, Harry Potter und Luke Skywalker, fanden auch Hexen, Zauberer, Abenteurer und Fußballer den Weg auf das Papier. Zwei Sprechblasen wurden im Anschluss auf das Bild geklebt – in einer stellt das Kind den/die gezeichnete(n) Held(in) vor. In der anderen stellen Vater, Mutter, Oma, große Schwester, Onkel, Tante,… ihre heldenhafte Person in Schriftform kurz vor und begründen ihre Wahl.

Der Kunst-LK nutzte Acryl und Leinwand, um ihren Held/ihre Heldin in Szene zu setzen. Genauer gesagt, eine halbe Leinwand. Die andere Seite war nämlich für einen anderen Familienangehörigen für eine „heldische Gestaltung“ vorgesehen. Bei den Ergebnissen trifft der beste Freund einer Schülerin auf den Nikolaus als Held des kleinen Bruders, da trifft die engagierte Tante eines Schülers auf Frida Kahlo, die persönliche Heldin der Mutter,… Den Rest des Beitrags lesen »


Stadtverwaltung setzt politische Beschlüsse um: Dr. Burbulla (CDU) kommentiert Dr. Modemann (CDU)

23. Juli 2010

Hattingen/Ruhr. “Der Bau des Morandini-Tores wurde vom Rat beschlossen. Wie so oft konnte Dr. Modemann seine Ansichten nicht politisch durchsetzen. Es geht nicht, dass er jetzt seinen Frust über die Medien an einzelnen Fachbereichsleitern der Verwaltung auslässt. Außerdem muss er bei den Tatsachen bleiben”, kritisiert der Erste Beigeordnete, Dr. Frank Burbulla, in einer Presseaussendung der Stadt das Ratsmitglied Dr. Gerd Modemann nach dessen Äußerungen in der Tageszeitung und stellt klar: Das neue Stadttor koste 150. 000 Euro und finanziere sich wie folgt: 105.000 Euro vom Land NRW, 20.000 Euro Zuschüsse von der Kulturhauptstadt 2010, 25.000 Euro Sponsoren.

Dr. Burbulla. H1-Bild: Stadt

Dr. Modemann. H1-Bild: CDU

Dr. Burbulla stellt weiterhin klar, dass die gesamten Ausgaben von 566.000 Euro für Kulturhauptstadtprojekte ebenfalls vom Rat beschlossen wurden. Burbulla: “Die Verwaltung setzt politische Beschlüsse um und nicht, was sie sich selbst oder was sich Einzelne ausgedacht haben. Dr. Modemann kann die Verwaltung und einzelne Mitarbeiter nicht dafür kritisieren, dass sie ihre Arbeit erledigen.” Auch die Äußerungen Dr. Modemanns zu der Gehaltsgruppe der neuen Dezernentin Beate Schiffer will der Kämmerer so nicht stehen lassen. “Die Wiederbesetzung und die Eingruppierung der Beigeordnetenstelle ist von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und von der Bezirksregierung nicht kritisiert worden.”

Zu Olga Kieseleva, der Leiterin des Kinderchores, erklärt Dr. Burbulla: “Sie hat selbst gekündigt – nicht weil der Stadt das Geld fehlt.” Ob die Stelle wieder besetzt wird, hängt von der Duldung der Kommunalaufsicht ab. Die Stadt hat einen entsprechenden Antrag gestellt.


Nachwehen des Still-Lebens beschäftigten nach Bürger-Beschwerde sogar die Kommunalaufsicht

20. Juli 2010

Hattingens Stadtwerber beim Still-Leben am Sonntag auf der A40. H1-Bild: Archiv Klaus Hesper/ Hattingen

(LRF) Für 300 Personen hatte die Stadt Hattingen Sitzplätze an der längsten Tafel der Welt reserviert. Dass letztlich tatsächlich “nur” für 24 Sitzgarnituren auch Plätze beim “Still- Leben”, der großen Kunstaktion auf der am vergangenen Sonntag gesperrten Bundesautobahn 40, verkauft wurden, ist Tatsache. Für Georg Hartmann, hauptamtlicher Geschäftsführer bei Hattingen Marketing, war die Aktion zur Kulturhauptstadt 2010 aber dennoch ein Erfolg. “Wir waren alle mit Herz und Eifer dabei und sind froh, diesen Tag miterlebt zu haben.”

Voll war es an der Hattinger Haltestelle des Zubringerbusses. H1-Bild: Nicolas Baumeister

Für das “Still- Leben” vom vergangenen Sonntag, 18. Juli 2010, hatte die Stadt Hattingen neben zehn kostenfreien Bierbank- Garnituren 20 weitere Tische zu je 25 Euro bei der Ruhr2010 GmbH reserviert. Hartmann: “Diese 30 Tische wollten wir mit einer Bearbeitungspauschale für 50 Euro verkaufen.” Dies habe im vollen Umfang nicht geklappt, so dass in der vergangenen Woche noch fünf Tische verlost wurden – auch hier auf HATTINGEN EINS. Aber: Alle Einnahmen seien komplett in die Umsetzung der Aktion geflossen und hätten, zusammen mit 2.000 Euro aus dem Kulturhauptstadt-Etat, zum Beispiel den Zubringerbus möglich gemacht. Hattingens Kulturhauptstadt- Beauftragter Walter Ollenik: “Noch ist die Aktion nicht abgerechnet, doch haben wir tatsächlich nur Geld ausgegeben, das wir auch dafür eingeplant hatten.” Der Chef des Hattinger Kulturhauptstadtbüros reagiert mit dieser Aussage auch auf die Beschwerde eines Bürgers bei der Kommunalaufsicht. Ollenik zu HATTINGEN EINS: “Ich habe heute in dieser Sache mit der Kommunalaufsicht telefoniert und es gibt es keine Beanstandung!”

"HATTINGEN HATte HÜTTE" - einer der Tische aus Hattingen beim Still-Leben. H1-Bild: Nicolas Baumeister

Mit der Kritik, dass der Marketing- Verein die Stadt Hattingen nicht ausreichend präsentiert habe, kann Georg Hartmann leben. “Wir haben uns an die zuvor abgesprochenen Bedingungen gehalten und waren in diesem Rahmen so kreativ wie möglich. Dass andere Institutionen Zelte, Pavillons und Stellwände aufgebaut haben, hat mich auch verwundert”, so der Werber im Gespräch mit HATTINGEN EINS. Dennoch habe man die Chance genutzt, zum Beispiel auch auf der Mobilitätsspur auf Hattingen hin zu weisen. Georg Hartmann: “Außerdem war Hattingen wohl die einzige Stadt, die ihre Bewohner mit einem kostenlosen Buspendeldienst fast bis zum eigenen Tisch auf der A40 und zurück gebracht hat.” Dass es beim Bus- Dienst auf Grund der starken Nachfrage Pannen gegeben habe, entschuldigt Walter Ollenik: “Der Andrang war nicht kalkulierbar. Selbst Fritz Pleitgen lag mit der geschätzten Millionen weit hinter den tatsächlich drei Millionen Besuchern zurück.”


Stillleben: Der große Tag des Volksaufmarsches

19. Juli 2010

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(red) Bis zu 3 Millionen Gäste der Kulturhauptstadt tummelten sich am gestrigen Sonntag, 18. Juli 2010, auf der Bundesautobahn 40 zwischen Duisburg und Dortmund. Auch viele Hattinger Gruppen und Einzelpersonen besuchten zwischen 11 und 17 Uhr die längste Tafel der Welt. Hier ein Foto- Nachschlag mit zahlreichen Aufnahmen von Klaus Hesper aus Hattingen, der im “Hattinger”  Tischabschnitt in Bochum-Mitte unterwegs war.

Auch die KUBISCHU und das Stadtmuseum Hattingen hatte drei Tische für das Still-Leben auf der A40 gebucht und wurden von schottischen Musiker musikalisch unterstützt. H1-Bild: Fry


A40: Bei diesem Stau war wohl jeder gerne dabei!

18. Juli 2010

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(red) Stell dir vor, es ist Kulturhauptstadt – und alle gehen hin. Oder radeln. Zum größten und schönsten Straßentheater der Welt: dem Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg. Über drei Millionen Besucher und Bewohner der Metropole Ruhr feierten am heutigen Sonntag, 18. Juli 2010, fröhlich und friedlich. Der Wettergott scheint ein Ruhri zu sein”, freute sich RUHR.2010-Vorsitzender Fritz Pleitgen, “uns ist ein Ding der Unmöglichkeit gelungen.” Sein Geschäftsführerkollege Oliver Scheytt ergänzt: “Das Zusammenwirken aller Partner hat den Effekt ausgemacht. Hier entsteht eine tolle Energie.” Viele Gäste forderten sogar eine Wiederholung. Für HATTINGEN EINS hat Klaus Hesper das Jahrhundertereignis in Bildern festgehalten.

Am Morgen hatten Pleitgen und Scheytt das Still-Leben gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Dortmund eröffnet, wenig später ging es für die beiden Geschäftsführer in Duisburg weiter, begleitet von Verkehrsminister Harry Kurt Voigtsberger: per Rad auf der Autobahn – eskortiert von Hunderten von Inlineskatern. Wenig später sollten die Nutzer der Mobilspur ein Deja-Vu-Erlebnis haben: Nichts ging mehr auf der A40 – Superstau sogar für Fahrradfahrer! Zeitweise mussten die Veranstalter sogar die Zugänge zu den Auf- und Ausfahrten regeln, um für Entlastung zu sorgen. Auch hier die Reaktion: verständnisvoll. Am Abend verließen die Besucher die Bahn nicht nur pünktlich mit offiziellem Veranstaltungsende, sie nahmen sogar ihren Müll mit und rückten die Tische wieder gerade! Den Rest des Beitrags lesen »


Der Tipp des Tages: Das Picknick der Millionen

18. Juli 2010

H1-Bild: Patricia Schwert

(red) Das Ruhrgebiet, unendliche Weiten. Eine Verbindung: die A40, der Ruhrschnellweg. Am heutigen Sonntag, 18. Juli 2010, wird der Ruhrschnellweg zum Schauplatz für das schönste Straßentheater der Welt – und der Hauptdarsteller ist das Volk. Bühne frei: Von 11 Uhr bis 17 Uhr wird die gesamte Strecke an diesem Tag in beide Richtungen gesperrt und für Besucher freigegeben. In Fahrtrichtung Duisburg wird die längste Tafel der Welt zur Bühne kultureller Vielfalt der Metropole Ruhr. Auf der Fahrbahn von den Ausfahrten Dortmund, Märkische Straße bis Duisburg-Häfen wird der rund 60 Kilometer lange Tisch aufgebaut. Auf der Gegenrichtung von Duisburg nach Dortmund können alle Besucher die einmalige Chance nutzen, mit allem was Räder, aber keinen Motor hat, die Autobahn zu befahren.


NABU schaut auf der A40 nach verrückten Hühnern

15. Juli 2010

(red) Der NABU- Hattingen macht mit beim Still-Leben 2010 und präsentiert sich kommenden Sonntag auf der für Autos gesperrten Autobahn als “Vogelwarte A 40″.

Wie die anderen Hattinger Tische steht der Tisch der “A40-Vogelwarte” in Block 75 (km 7,6) und hat die Nummer 35. Zu erreichen sind die Hattinger Tische am besten von der A 40-Auffahrt “Bochum- Zentrum”. Die nördlichen Fahrspuren sind die “Tischspur”. Also – bitte die Auffahrt nach Essen/Oberhausen heraufspazieren. Unter http://www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de/deutsch/strecke.html findet man eine Luftaufnahme und Angaben zu den dort vertretennen Tisch-Teams unter anderem auch zum NABU-Auftritt.

Der Veranstaltungszeitraum am Sonntag, 18. Juli 2010 ist begrenzt auf die Zeit zwischen 11 und 17 Uhr. Von Hattingen aus fahren Shuttle -Busse zum Still-Leben. Vom Parkplatz an der Henrichshütte bis zur Auffahrt Bochum-Zentrum fahren im 30- Minuten-Takt Busse von 9 bis 10:30 Uhr. Von 11 bis 17 Uhr fahren die Busse stündlich, von 17 bis 18 wieder halbstündlich, was für die Rückreise interessant ist. Man kann auch mit Bus und Bahnen anreisen: U35 und die Buslinie 360 halten dort.

Michael Schindler vom NABU Hattingen: “Wir machen Werbung fürs Naturgucken – hier besonders Vogelgucken – bauen Spektive auf und legen ein Beobachtungsbuch, Bestimmungsbücher, Infozettel aus. Später tragen wir die Beobachtungen in eine Internetdatenbank ein. Nebenbei informieren wir über das Vogelfestival und freuen uns über Gespräche mit netten Menschen. Außerdem schauen wir uns an, was es noch für verrückte Hühner auf der A 40 gibt.”


100.000 Besucher sahen bereits Isenburgschau/ Hattingerin freut sich auf Krimi-Dinner im Museum

14. Juli 2010

Dr. Wolfgang Kirsch (links) und der Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock gratulieren der Jubiläumsbesucherin Katharina Huy aus Hattingen. H1-Bild: LWL

(lwl). Da staunte Katharina Huy aus Hattingen nicht schlecht: Als die Besucherin der Mittelalterausstellung eines der kostbaren Ausstellungsstücke im LWL-Museum für Archäologie in Herne betrachtete, klopfte ihr Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf die Schulter und übereichte ihr einen Arm voller Geschenke. Katharina Huy aus Hattingen ist die 100.000ste Besucherin der Ausstellung “Aufruhr 1225″, die noch bis Ende November im LWL-Museum in Herne gezeigt wird.

“Ich als Hattingerin wollte mir unbedingt anschauen, was dafür gesorgt hat, dass unsere Isenburg heute eine Ruine ist. Die Ausstellung ist sehr faszinierend!” Besonders gefreut habe sich die 53jährige über ein exklusives Krimi-Dinner im Museum, an dem sie gemeinsam mit ihrem Mann teilnehmen kann. Die Mittelalterschau hat bereits zur halben Laufzeit die ursprüngliche Besuchererwartung von 80.000 übertroffen. Den Rest des Beitrags lesen »


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