Lesen, Surfen, Kaffeschlürfen in der Bücherei


H1-Bild: Archiv LRF/HAT

Hattingen/Ruhr. Immer für eine Überraschung gut ist Bernd Jeucken mit seinem Büchereiteam. Seit Freitag, 21. Januar 2011 kann in der Bücherei gesurft werden. Der Medienstandort hat WLAN bekommen. Mit dem Büchereiausweis kann pro Öffnungstag eine Stunde mit dem eigenen Notebook oder Smartphone kostenlos im world wide web gestöbert werden. Jede weitere Stunde kostet 1 Euro. „Nichtkunden“ zahlen ab der ersten Stunde einen Euro. „Wir möchten mit dem Service auch in Zukunft neue Büchereimitglieder gewinnen“, erklärt Jeucken.

Einen Kundenzuwachs konnte die Bibliothek auch im Jahr 2010 wieder verzeichnen, das zeigt die aktuelle Jahrsebilanz.. 5 925 aktive Leser, dass heißt Menschen die mindestens einmal pro Jahr in der Bibliothek ein Medium ausleihen, wurden im Kulturhauptstadtjahr gezählt. Das waren fast 400 mehr als 2009. Am alten Standort an der Bredenscheider Straße gab es 4 400 Leser. „Knapp die Hälfte aller Leser sind Kinder und Jugendliche“, erklärt Bernd Jeucken. „Die Förderung von Lesenachwuchs, zählt für uns zu den Kernaufgaben. Es freut mich, dass wir so viele junge Leser motivieren können.“

Auch die Besucherzahl der Bibliothek konnte 2010 von rund 140.000 auf 160.000 gesteigert werden. Im Durchschnitt hielten sich 790 Kunden pro Tag in den Bibliothek auf – nicht nur um Bücher zu leihen sondern auch in Zeitschriften zu schmökern, Kaffe zu trinken oder eine Veranstaltung zu besuchen.

Die Anzahl des Bücher, CDs und DVDs, ist mit 56 000 konstant geblieben. „Unser Ziel ist es, den Medienbestand in der Höhe beizubehalten, regelmäßig zu aktualisieren und auf neue Entwicklungen einzugehen“, so Jeucken. „Wegen des Internets sind zum Beispiel Nachschlagewerke weniger gefragt. Biografen sind sehr beliebt. Wir möchten mit unserem Angebot den Kundenwünschen Rechnung tragen.“ So möchte Jeucken in 2011 einem weiteren Trend folgen und gemeinsam mit anderen Städten im Umkreis die „Onleihe“ einführen. Ob es mit den e-Books klappen wird und wie der Neuerung angenommen wird, zeigt spätestens die Jahresbilanz 2011.

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