Anti-Atom-Demo am 30. Januar in Jülich


(red) Bündnis 90/ Die Grünen im Ennepe- Ruhr- Kreis rufen alle Bürger zwischen Hattingen und Schwelm auf, sich an der Anti- Atom Demonstration am 30. Januar in Jülich zu beteiligen. Die Demonstration startet um 14 Uhr vom Bahnhof „Forschungszentrum“ zum Haupttor des Forschungszentrums Jülich (FZJ), wo um 15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Irmingard Schewe-Gerigk, Sprecherin der Grünen im EN- Kreis, weist darauf hin, dass auf dem Gelände des Forschungszentrums in Jülich 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Forschungsreaktor lagern. „Angeblich will sich das Forschungszentrum aus Kostengründen dieser unangenehmen Altlast entledigen. Für den Sparwillen des FZJ sollen nun die Bürgerinnen und Bürger bezahlen – mit Steuergeldern und ihrer Sicherheit!“, sagte Schewe-Gerigk. Der grüne Co-Vorsitzende Janosch Dahmen pflichtet Schewe-Gerigk bei: „Die Transporte sind keine Spazierfahrt, sondern gefährlich. Wir Grünen lehnen deshalb den Transport der Castoren von Jülich nach Ahaus ab“, sagte Dahmen, der auch Mitglied im Vorstand der Grünen NRW ist.

Unterstützung bekommen die Gegner der Atomtransporte von der NRW-Landesregierung, die sich gegen die Transporte und für einen Verbleib der Castoren in Jülich ausgesprochen hat. Einig sind sich Dahmen und Schewe-Gerigk auch, dass die Bundesregierung als Mehrheitsanteilseignerin des Forschungszentrums die Transporte nach Ahaus absagen und eine weitere Lagerung in Jülich ermöglichen muss. „Solange die Bundesregierung nicht verstehen will, dass die Menschen im Land nicht mit ihrer Atompolitik einverstanden sind, solange müssen wir auf die Straße gehen“, fügte Schewe- Gerigk hinzu. Deswegen sei es so wichtig, dass auch aus dem Ennepe- Ruhr- Kreis möglichst viele Menschen am 30. Januar zum Forschungszentrum Jülich kommen und mit gegen die Atompolitik der Bundesregierung und die geplanten Castor- Transporte protestieren. Jülich sei der Auftakt für ein großes Anti-Atom-Jahr, meint denn auch Dahmen und fährt fort: „Frau Merkel und ihren Freunde aus der Atom- Lobby werden sich noch umschauen“.

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Kategorien: ENneu - Von Ennepe und Ruhr, Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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