Integrationsrat begrüßt eine Umwandlung des Sportplatzes im Rauendahl in einen Kunstrasenplatz


(red) Zur aktuellen Diskussion um die Einrichtung von Kunstrasen- plätzen in Hattingen nimmt der Vorsitzende des Hattinger Integrationsrates, Erkan Çöloğlu, gegenüber HATTINGEN EINS Stellung. Er schreibt:

Erkan Çöloğlu. H1-Foto: privat

„Als Vorsitzender des Integrationsrates befürworte und unterstütze ich eine Umwandlung des Sportplatzes im Rauendahl in einen Kunstrasenplatz. Mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass verschiedene Ortsverbände aus Hattingen- Mitte den Bau eines Kunstrasenplatzes am Wildhagen bevorzugen. Bisher haben sich Parteien oder deren Ortsverbände zu diesem Thema öffentlich bedeckt gehalten. Der Integrationsrat und seine Mitglieder haben sich bis jetzt davor bewahrt in dieser Debatte einen bestimmten Platz zu präferieren, da man davon ausging, dass dies eine Angelegenheit des Sportausschusses der Stadt Hattingen sei.

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Dezember 2010 besagt, dass der „Runde Tisch“ Sportentwicklungsplan und der Sportausschuss sich Anfang 2011 mit dem Beschluss betreffend Kunstrasenplätze befassen werden. Ich erwarte, dass aus den Reihen der Fraktionen, die im Sportausschuss vertreten sind, der Antrag gestellt wird, dass die vorausgesetzte Zweckbindung im Beschluss von Mai 2010 aufgehoben wird, zu Gunsten eines Beschlusses, der nicht nur drei, sondern mindestens fünf Vereine berücksichtigt und ihnen somit die Möglichkeit gibt den Bau eines Kunstrasenplatzes zu realisieren.

Aus meiner persönlichen Sichtweise sprechen die objektiven Fakten für eine Umwandlung des Sportplatzes im Rauendahl in einen Kunstrasenplatz. Das erste Argument ist, dass ein Verein, der im Rauendahl beheimatet ist, bisher als einziger Verein die geforderte Eigenbeteiligung von 150.000 Euro zugesichert hat. Daher ist es nicht nachvollziehbar, dass in Zeiten, in denen sich die Stadt Hattingen im Haushaltssicherungskonzept der Bezirksregierung Arnsberg befindet, die finanzielle Komponente außen vorgelassen wird.

Das Kriterium Schulnutzung wird aus meiner Sicht überwertet, da es mir nicht bekannt ist, dass jemals ein Kunstrasenplatz mit der Priorität Schulnutzung gebaut wurde. Nach meinem Kenntnisstand profitieren in erster Linie und fast ausschließlich die den Kunstrasenplatz nutzenden Fußballvereine. Als Vorsitzender des Integrationsrates werde ich den Prozess der Entscheidungsfindung weiterhin sehr aufmerksam verfolgen und meine Argumente für einen Kunstrasenplatz an der Munscheidstraße im Rauendahl immer wieder und in aller Deutlichkeit öffentlich vertreten.“

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Kategorien: Aus dem Vereinsleben, Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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