Isenburg: Gefahreneinschätzung liegt noch nicht vor


Trotz Teilsperrung: über eine Treppe ist die Isenburg-Ruine auch von Norden zu erreichen. H1-Bild: Archiv LRF/HAT

(red) Vor drei Wochen hat ein Erdrutsch den historischen Zugang zu Hattingens größter Burgruine auf dem Isenberg unpassierbar werden lassen, wie HATTINGEN EINS -> hier berichtete. Noch immer ist unklar, welche Tragweite der Hangrutsch am längst stillgelegten Steinbruch unter der Isenburg tatsächlich hat.

Nach dem Abrutschen einer Erdscholle im Bereich des mittelalterlichen Haupttores hatte die Stadt ein Ingenieurbüro beauftragt, die Hanglang zu prüfen und weitere Maßnahmen zu empfehlen. Dies ist mittlerweile bei einem Ortstermin auf dem Bergrücken in der Winzermark geschehen. Zurückgegriffen hat die Stadt auf jene Experten, die jüngst auch einen Hangrutsch an der Königsteiner Straße im Auftrag der Verwaltung begutachteten. Stadtsprecher Thomas Griesohn- Pflieger gegenüber diesem Blog: „Wir gehen davon aus, noch in dieser Woche das Ergebnis zu erfahren und können dann weitere Schritte einleiten.“

Der Erdrutsch und die mögliche weitere Bedrohung von Kammertor- und Ringmauer- Resten erinnern an einen Vorfall aus dem vergangenen Jahr: Im März 2010 waren Mauern der Ruine Hardenstein eingestürzt, worauf das beliebte Ausflugsziel an der Ruhr bei Witten für mehrere Monate gesperrt werden musste.

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Kategorien: Hattinger Geschichte(n) | Hinterlasse einen Kommentar

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