SPD Welper für Kunstrasen an der Marxstraße/ Steuergelder ausgeben, wo größte Nutzung ist


(red) Zur aktuellen Diskussion um die Einrichtung von Kunstrasen- plätzen in Hattingen nimmt nun auch der stellvertretende Vorsitzende der  SPD in Welper, Thomas Dorndorf-Blömer, gegenüber HATTINGEN EINS Stellung. Er schreibt:

Dorndorf-Blömer. H1-Bild: SPD

„Sporthallen und Sportplätze gibt es nicht nur in Hattingen in überwiegender Anzahl in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Aus dem einfachen Grunde weil diese Sportanlagen für den Betrieb vor allem von Schulen dringend erforderlich und vorgeschrieben sind. Erst nach Ende der Schulnutzung, also ca. 16 Uhr stehen die Sportanlagen auch Vereinen zur Verfügung.

Insofern ist es nach Ansicht des SPD Ortsvereins Welper ein sehr wichtiges Argument in welchem Umfang eine Sportanlage von Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen genutzt wird. Außerdem macht es unseres Erachtens einen großen Unterschied ob eine Platzanlage werktäglich ca. 13 Stunden genutzt wird oder nur fünf. Also: Acht bis 16 Uhr durch Schulen, 16 bis 21 Uhr durch Vereine.

Die Gesamtschule in Hattingen liegt in unmittelbarer Nähe der Platzanlage an der Marxstr. und nutzt diese täglich. Dabei ist nicht nur die Nutzung durch den Schulsport zu beachten, sondern auch die Nutzung durch AG’s und in den Freistunden (Mittagspause) durch die Schülerinnen und Schüler. Für eine so intensive Nutzung ist nur ein Rasenplatz nicht zu gebrauchen. Der Ascheplatz ist aber des Öfteren gesperrt oder dermaßen verschlammt und dreckig, dass an eine Nutzung durch Schülerinnen und Schüler nicht zu denken ist. Diese haben nämlich im Gegensatz zu den Vereinssportlern oft nicht die Möglichkeit nach dem Sport zu duschen.

Ein Kunstrasenlatz ist witterungsunabhängiger und belastbarer als jeder andere Untergrund. Leider aber auch teurer als ein Ascheplatz. Deshalb sollten nach Ansicht des SPD Ortsvereins Welper vorrangig dort öffentliche Steuergelder für die Errichtung eines solchen Platzes eingesetzt werden der a) die größtmögliche öffentliche Nutzung erfährt und b) die meisten Nutzungsstunden hat. Und darum muss nach unserer festen Überzeugung durch die Nutzung der Gesamtschule der Platz an der Marxstraße bei allen Überlegungen an erster Stelle stehen.“

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Kategorien: Aus dem Vereinsleben, Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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