Auf der Suche nach Kapital für die Feuerwache kann sich die Stadt Villen am Rathausparkplatz vorstellen


Soll teilweise wieder bebaut werden: der Standort des ehemalige Mädchengymnasium an der Bismarckstraße (im Bild unten rechts). H1-Bild: privat

(red) Mitte Dezember 2010 hatte die Hattinger Stadtverordneten- Versammlung beschlossen: die Feuer- und Rettungswache am Wildhagen kann nur gebaut werden, wenn u.a. durch den Verkauf städtischer Gebäude und Flächen 4,2 Mio Euro in die Stadtkasse fließen.

Um die Zustimmung zu den Immobiliengeschäften zu erleichtern, stellt die Verwaltung im nächsten Stadtentwicklungsausschuss am 15. März 2011 erste Ideen für eine städtebauliche Entwicklung auf einigen zu verkaufenden Flächen vor. Hiernach soll z. B. auch ein Teil jener Parkplatzfläche neben dem Rathaus zur Bebauung freigegeben werden, auf der einst das Hattinger Mädchengymnasium stand.

Für den Verkauf des Teilgrundstückes im Rahmen einer angestrebten Villenbebauung hält die Verwaltung den Wegfall von ca. 20 Parkplätzen auf dem Rathausparkplatz für vertretbar. In den Erdgeschossen der Stadtvillen seien Dienstleistungsangebote, Büros oder Praxen denkbar, die Obergeschosse der maximal dreigeschossigen Gebäude seien dem Wohnen vorbehalten. Eine verkehrliche Erschließung der Neubauten mit einer Tiefgarage an der August- Bebel- Straße könne jedoch nur über den Parkplatz erfolgen, da einer Zufahrt über die Landesstraße nicht zugestimmt wird. Das Eckgebäude der Freiwilligenagentur an der Roonstraße 17 soll zudem für einen größeren Neubau abgerissen werden.

Hintergrund: Verwaltungsintern wurde der zu veräußernde Gebäudebestand in Kategorien eingeteilt: A = Gebäude, die dauerhaft zu erhalten seien, B = Gebäude, die sich auf verhältnismäßig großen Grundstücken befinden und die grundsätzlich städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten (z.B. der Rathausparkplatz, der Bruchtorplatz an der Martin Luther Straße oder Wohnquartier Birkenstraße am Rosenberg) und C = Objekte, die zeitnah einer Vermarktung zugeführt werden sollen. Am 22. Februar 2011 besichtigten die Mitglieder des Bau- und Liegenschaftsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung die Immobilien, stellten jedoch danach den Verwaltungsvorschlag zurück zur Beratung in den Fraktionen und zur Beschlussfassungen im Haupt- und Finanzausschuss Ende März und abschließend in der Stadtverordnetenversammlung am 7. April 2011.

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Kategorien: Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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