Ötzi-Ausstellung wird um eine Woche verlängert


H1-Bild: Archiv LRF/HAT

Hattingen/Ruhr. „Das hat noch nie eines Archäologen Auge, ja überhaupt noch kein Zeitgenosse gesehen“, schrieb Konrad Spindler, ein Tiroler Wissenschaftler, als er „Ötzi“ auf dem Untersuchungstisch hatte. Und jetzt ist dieser Jahrhundertfund im Stadtmuseum Hattingen noch bis zum 20. März zu sehen eine Woche länger als geplant.

Die Gelegenheit den Mann aus dem Eis im Stadtmuseum einmal direkt kennen zu lernen, haben schon rund 2.500 Besucher wahr genommen. Es gibt nur noch ganz wenige freie Morgentermine für Kindergärten oder Schulen „Ob jung, ob alt, alle finden Ötzi und seine Geschichte super spannend. Unser Steinzeitmann war schwer verwundet in die Berge geflüchtet. Dort ist er, vermutlich ganz alleine und mit einer Pfeilspitze in seiner Schulter, gestorben“, erklärt Museumsleiterin Petra Kamburg.

Es ist genau 20 Jahre her, da entdeckte ein Bergsteigerehepaar seinen gefriergetrockneten Leichnam in den Ötztaler Alpen. Der Gletscher gab nach über 5000 Jahren seine Leiche frei. Eine Sensation! Denn es handelt sich um die älteste, vollständige erhaltene Mumie der Welt. Die Mumie liegt jetzt wieder gut gekühlt und hinter dickem Glas geschützt im Bozener Museum. Aber eine detailgetreue Rekonstruktion des Gletschermannes ist nun im Stadtmuseum zu sehen. Ötzi kehrt als lebensechte Figur samt Kleidung und Ausrüstung zurück – und mit ihm die Geschichte eines Lebens in der Steinzeit.

Neben Informationen über diesen sensationellen archäologischen Fund gibt es Mitmachstationen. Jung und Alt lernen das Leben in der Vorzeit hautnah kennen – von der Höhlenkunst bis zur Nahrungsbeschaffung. „Wir freuen uns über die erste Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum Mettmann und GEO. Besonders dankbar sind wir für die finanzielle Unterstützung dieser besonderen Ausstellung durch den Förderverein des Museums, der Volksbank Sprockhövel eG und dem Lions Club Hattingen“, betont Petra Kamburg. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro und für Kinder 1 Euro.

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