Remmel: „Wir sind für den Ernstfall vorbereitet“


(red) Die kritische Lage in einzelnen Atomkraftwerken in Japan hat nach den bisher vorliegenden Informationen noch keine akuten Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen. „Nach den Informationen, die wir aus Japan erhalten, ist die Lage in einem Kraftwerk äußerst dramatisch. Die Folgen für Menschen und Umwelt vor Ort sind aber noch nicht abzuschätzen oder voraussagbar. Ich verfolge daher mit großer Sorge die Ereignisse in Japan“, sagte Umweltminister Remmel.

Remmel bezeichnete das Erdbeben in Japan und die atomare Notlage als eine „Jahrhundertkatastrophe“ für die japanische Bevölkerung und drückte den Angehörigen der Opfer seine tiefe Anteilsnahme aus. „Wir sind für einen Ernstfall vorbereitet, wenn es Hinweise gibt, dass Radioaktivität aus japanischen Kernkraftwerken in Richtung Europa zieht und Messungen auf Radioaktivität in der Umwelt wie etwa in Wasser, Boden, Pflanzen sowie Lebens- und Futtermitteln erforderlich werden.“ Bisher gebe es dafür aber noch keine Anhaltspunkte. Das Ministerium wird die Lage zusammen mit nachgeordneten Behörden weiter beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten.

Das Umweltministerium ist in NRW oberste Landesbehörde für den Vollzug des Strahlenschutzvorsorgegesetzes und führt dieses Gesetz in Bundesauftragsverwaltung durch. Ziel des Gesetzes ist es die Radioaktivität in der Umwelt zu überwachen.

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Kategorien: Aus der Redaktion | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Remmel: „Wir sind für den Ernstfall vorbereitet“

  1. wolfgang1951

    In Deutschland sollen die Laufzeiten der Kernkraftwerke aus Gründen der Profitmaximierung zu Gunsten der großen Energiekonzerne verlängert werden.
    Wissenschaftler und große Teile der Bevölkerung sind dagegen. Trotzdem hat die CDU/FDP – Regierung zum Programm erklärt. Kanzlerin Angela Merkel verteidigt diesen Beschluss als „Alternativlos“. Die Energiekonzerne sollen damit von den Kosten der alternativen erneuerbaren Energieen entlastet werden. Die meisten KKW sind buchhalterisch bereits voll abgeschrieben.
    Wird die Bundesregierung unter Angela Merkel ihr Geschenk an die Energiewirtschaft überdenken und zurücknehmen?

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