Uni und Unternehmen wollen enger zusammenarbeiten


(pen) Während kleine und mittlere Unternehmen darum kämpfen müssen, eigene Forschung zu stemmen, suchen Universitäten Partner, um ihre Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen. Dies ist eigentlich die ideale Ausgangslage für eine klassische Win-Win-Situation, also für eine Zusammenarbeit, die sich für alle Beteiligten lohnt.

„Allerdings ist momentan noch sehr auffällig, wie wenig die damit verbundenen Chancen in unserer Region tatsächlich genutzt werden. Dies ist um so unverständlicher, wenn man berücksichtigt, wie gut gefüllt entsprechende Förderprogramme sind und Gelder quasi nur darauf warten, abgerufen zu werden“, wundern sich Klarita Nestler, Expertin für Forschungsförderung an der Universität Witten/Herdecke, und Kay Zellmann, Fördermittelberater der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr. Als ein Beispiel von vielen verweisen sie auf das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums. Allein dort stehen im laufenden Jahr 389 Millionen Euro bereit.

Mit der Veranstaltung „Fördermittel für Kooperation und Innovation – Tipps für erfolgreiche gemeinsame Anträge und Bewerbungen“ wollen Universität, die Wittener Wirtschaftförderung und EN-Agentur gezielt kleine und mittlere Unternehmen umfassend über die Möglichkeiten informieren. Schauplatz ist am Dienstag, 5. April, von 16.30 bis 19.00 Uhr die Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50. Vorgestellt werden neben aktuellen Förderprogrammen und Forschungsschwerpunkten der heimischen Universität auch Beispiele für erfolgreiche Förderanträge und Erfahrungsberichte aus der Praxis. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Zahl der Plätze allerdings begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Kontaktdaten: EN-Agentur, Tel.: 02324/5648-0, Email: info@en-agentur.de.

„Die Universität Witten/Herdecke hat ihre Stärken in den Feldern Gesundheit, Wirtschaft und Kultur. Gerade durch den Zusammenschluss von Humanmedizin, Zahnmedizin und Pflegewissenschaft unter einem Dach ergeben sich viele Möglichkeiten für Medizingerätehersteller, Medizintechnikfirmen und auch Zahnlabors. Mit der neu ausgeschriebenen Professur für Medizinprodukte ergeben sich zudem weitere Kooperationschancen für Unternehmen“, beschreibt Nestler Möglichkeiten ihrer Hochschule. „Doch auch Unternehmen, die in anderen Bereiche aktiv sind, sollten das Angebot nutzen und sich kundig machen, wie sie wissenschaftliches Know-how gewinnbringend nutzen können“, wirbt Zellmann für einen möglichst breit gefächerten Teilnehmerkreis.

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Kategorien: ENneu - Von Ennepe und Ruhr | Hinterlasse einen Kommentar

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