Welperaner Genossen sammeln fürs Gemeindeamt


H1-Bild: Stadt Hattingen/Stadtarchiv

(LRF) Die Mitglieder der Welperaner SPD sammeln Unterschriften – für den Erhalt des Gemeindeamtes im Welperfeld als öffentliche Einrichtung.

Der Ortsverein: „Das Gemeindeamt in Welper ist schon seit längerem in einem baulich sehr schlechten Zustand. In den Kellerräumen befindet sich Schimmel. Fenster, Fassade und Dach sind zum Teil marode und entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen bezüglich der Wärmedammung.“

Während die CDU den Verkauf der vom hessischen Architektur- Professor Georg Metzendorf entworfenen Immobilie fordert, kann sich die SPD vor Ort auch eine private Nutzung in Teilbereichen vorstellen. Und da der Ortsverein schon vor einiger Zeit einen Antrag auf Denkmalschutz bei der zuständigen Behörde gestellt habe, will er das Haus als öffentliche Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger erhaltenen. „Welper würde mit dem Verkauf des Gemeindeamtes eine zentrale Anlaufstelle verlieren. Die Verwaltungsnebenstelle wäre weg, der Bürgertreff wäre weg, der Seniorentreff wäre weg, das Ortsvorsteherbüro wäre weg. Etliche Vereine und Gruppen, die das Gebäude nutzen, müssten sich ein neues Zuhause suchen.“

Von der Stadt fordern die Genossen nun eine umfassende Sanierung des Gemeindeamtes ein, damit dieses „weiterhin der zentrale Anlaufpunkt für die Welperaner Bevölkerung“ bleibt. Allerdigs: Bereits im Dezember 2009 hatte die Stadtverwaltung ermittelt: eine Komplettsanierung der Verwaltungsnebenstelle in Welper würde rund 800.000 Euro kosten.

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Kategorien: Aus den Stadtteilen, Hattinger Geschichte(n), Kommunalpolitik | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Welperaner Genossen sammeln fürs Gemeindeamt

  1. gucksdu

    Wovon träumt denn die SPD Fraktion?
    Eins ist doch sicher, spätestens wenn das Archiv aus dem Schimmelbunker ist, wird auch die Verwaltungsnebenstelle geschlossen.

    Was will man mit Hunderttausenden in einer maroden Immobilie sanieren, wenn man ohne Sanierung auch noch gutes Geld für dieses Filet-Grundstück bekommen kann.

  2. stadtbeobachter

    Willkommen im Wolkenkuckucksheim liebe Genossen – ihr wollt doch nicht wirklich für die Bruchbude noch fast eine Millionen Euro ausgeben, nur damit Dieter Oxfort (SPD) nicht das Privileg verliert, als einzihger Ortsvorsteher ein öffemtliches Büro zu haben??? Und um die Verwaltungsnebenstelle ist es auch nicht schade – die ist doch eh mehr dicht als offen.

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