FDP Ennepe Ruhr: Nachwahl im Kreisvorstand und einstimmiger Beschluss eines Dringlichkeitsantrages


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(red) Am letzten Freitag trafen sich die Kreisliberalen zu Ihrem ordentlichem Kreisparteitag in Herdecke. Auf der Tagesordnung stand neben der Nachwahl eines Vorstandsmitgliedes und prominenter Grußworte auch der Beschluss eines Dringlichkeitsantrages zur aktuellen politischen Lage der Partei. Eingeleitet wurde der Parteitag durch ein Grußwort der Herdecker Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster, die bei der Kommunalwahl von einem schwarz-gelb-grünen Bündniss unterstützt wurde. Auch Prominente aus Landes- und Bundespolitik kamen nach Herdecke in den Zweibrücker Hof zum Parteitag.

So berichtete die FDP Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtages, Angela Freimuth, von der aktuellen politischen Lage aus Düsseldorf. Freimuth zur rot- grünen Regierungsbilanz: „Die Landespolitik ist geprägt von Rekordschulden und Schulexperimenten. Erst ein Gericht musste einschreiten, um die verantwortungslose Verschuldungspolitik zu stoppen. Und die Schulexperimente sind an der Akzeptanz der Eltern gescheitert, wie es sich eindrucksvoll in Sprockhövel gezeigt hat.“

Bei den Nachwahlen zum Kreisvorstand wurde das Sprockhöveler Ratsmitglied Joachim Müller mit deutlicher Mehrheit in den Kreisvorstand gewählt. „Mit Joachim Müller gewinnen wir einen langjährigen, engagierten Kommunalpolitiker für den Kreis. Seine Fachkompetenz und seine Erfahrung wird die Vorstandsarbeit sicherlich bereichern.“, freut sich der FDP Kreisvorsitzende Michael Schwunk über die Nachwahl. Müller ist ausgebildeter Polizeibeamter und seit über 20 Jahren für die Liberalen aktiv.

Am Schluss des Parteitages stand noch ein Dringlichkeitsantrag auf der Tagesordnung, der vom Kreisvorstand eingebracht wurde. „Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen haben uns veranlasst, einen formalen Dringlichkeitsantrag zu formulieren.“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Ronald Mayer bei der Einbringung des Antrages. Mit dem Bundestagsabgeordnetem Johannes Vogel konnte die aktuelle Bundespolitik aus erster Hand diskutiert werden. Viele Parteifreunde ergriffen bei der Formulierungsfindung das Wort. Am Ende wurde der abgestimmte Antrag einstimmig beschlossen, der nun auf dem nächsten Bezirks- und Bundesparteitag eingebracht wird. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP Bundesfraktion Johannes Vogel stellte noch einmal klar: „Es ist nicht schön, aber manchmal muss es richtig weh tun, bis man etwas ändert. Und die letzten Landtagswahlen haben richtig weh getan: Zu Recht diskutiert die FDP jetzt Inhalte und Personen.“

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Kategorien: ENneu - Von Ennepe und Ruhr, Kommunalpolitik | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „FDP Ennepe Ruhr: Nachwahl im Kreisvorstand und einstimmiger Beschluss eines Dringlichkeitsantrages

  1. wolfgang1951

    Da können die Redner kommen und gehen wie sie wollen. Das Problem ist, daß ihre ewig gleiche Leier unglaubwürdig und falsch bleiben wird. Das riesige finanzielle Loch im Haushalt wurde von der abgewählten CDU/ FDP- Regierung verursacht und sonst von niemanden. Da lässt sich nichts schönreden oder leugnen. So lange die Damen und Herren bei ihrer falschen Lesart der eigenen Politik bleiben, werden sie auch bei mehr als 95 Prozent der Wähler unwählbar bleiben.

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