Kunstrasenplätze: TUS Blankenstein und Hedefspor fordern jetzt offizielle Finanzierungszusage ein


(red) Hedefspor und TUS Blankenstein bedanken sich bei Politik und Verwaltung, den Weg zur Modernisierung von fünf Fußball- Sportanlagen geöffnet zu haben. Nun seien die Weichen für eine sportliche Grundversorgung auch im Norden und Osten Hattingens gesichert, auch wenn in diesem Kontext noch Detailfragen zu klären sind, so die Vorstände Arif Turan (Hedefspor Hattingen) und Frank Schwedt (TUS Blankenstein) in einer Pressemitteilung.

Die Vorstände beider Vereine haben das Ziel, die Plätze in Winz- Baak und Holthausen in 2011 / 2012 zu Kunstrasenplätzen umzubauen, wobei die Reihenfolge von Sachargumenten bestimmt sein soll, die sich im Projekt durch Beratung der Kommune, von Herstellern und Anlagenbauern ergeben.

Die Vorstände der Vereine Hedefspor und TUS Blankenstein erklären ihre Absicht, umgehend gemeinsam das Gespräch mit der Stadt zu suchen. Beide Vereine hatten bereits mehrfach betont, den zunächst aufgerufenen Eigenanteil von 150.000 Euro bereits in diesem Jahr aufbringen zu können. Auch weil der zunächst zugesagte städtische Anteil nun wohl unter 200.000 Euro liegt, werden die Vereine gemeinsam ihre Plätze planen und Synergien suchen, etwa in den Bereichen Eigenleistung oder Ausschreibung. Die Vereine bieten sich wechselseitig Trainingszeiten und Gelegenheiten an, ihren Spielbetrieb während der Umbauphasen als Gast aufrecht zu erhalten. Das ist erwähnenswert, denn beide Vereine verfügen über relativ große Fußballabteilungen, denen an beiden Standorten jeweils nur ein Platz zur Verfügung stehen.

Mit einem Eigenanteil von nunmehr etwa 50 % der Kosten, der Übernahme von Risiken und organisatorischen Aufwänden sind die Vereine stark gefordert. Sie können diese Ansprüche nur in den Strukturen ehrenamtlichen Engagements erfüllen. Dies ist heute in beiden Vereinen gegeben. Weder in Winz-Baak noch in Holthausen lässt sich die Bereitschaft zu persönlichem und finanziellem Engagement über Jahre „auf Eis“ legen. Daher und auch aus Gründen wirtschaftlicher Vernunft schlagen die Vereine die Paketlösung Winz-Baak / Holthausen in einer Kampagne 2011 / 12 vor. Selbstverständlich ist diese Zusammenarbeit auch für andere Vereine anschlussfähig, sofern diese sich in der Lage sehen, das Projekt zu finanzieren. Arif Turan und Frank Schwedt: „Für ein Gespräch in diesem Sinne stehen beide Vorstände gemeinsam und jederzeit zur Verfügung. Wir bitten entsprechend um einen Termin sowie um eine offizielle Finanzierungszusage.“

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Kategorien: Aus dem Vereinsleben, Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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