Landkreistag und Landessportbund verabreden Kooperation: „Hand in Hand für den Sport“


Walter Schneeloch und Dr. Arnim Brux bei der Unterschrift im Schwelmer Kreishaus. h1-Bild: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

(pen) „Mit dem Ziel, den Sport in den Kreisen als wichtigen Bestandteil der Kreisentwicklung zu fördern, haben viele Kreissportbünde in Nordrhein-Westfalen ´Pakte für den Sport` mit den zuständigen Verwaltungen geschlossen. Quasi als Dach für diese Pakte vor Ort und als Ausgangspunkt für gemeinsame sportpolitische Aktivitäten haben wir uns ebenfalls auf eine Kooperation verständigt.“

Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein- Westfalen, und Landrat Dr. Arnim Brux, Vizepräsident des Landkreistages Nordrhein- Westfalen und Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, besiegelten mit ihren Unterschriften jetzt die Vereinbarung im Schwelmer Kreishaus. Sie trägt die Überschrift „Hand in Hand für den Sport“.

Landkreistag und Landesportbund haben ihre Zusammenarbeit im Sport in den letzten Jahren verstärkt. „Dies ist sinnvoll, schließlich ist der Landkreistag der kommunale Spitzenverband der Kreise, in denen immerhin 11 von insgesamt 18 Millionen Einwohnern zu Hause sind. Und der Landesportbund ist als Dachverband Ansprechpartner für 5 Millionen Menschen in 20.000 Sportvereinen“, so Schneeloch und Brux.

„Wir möchten unseren Betrag für Rahmenbedingungen leisten, damit noch mehr Menschen in NRW sportlich aktiv werden. Auch diejenigen, die bisher keinen Zugang gefunden haben. Sport soll auf Dauer für jeden Einzelnen attraktiv sein. Wir wollen die Zusammenarbeit auf Landesebene ausbauen und setzen uns dafür ein, dass möglichst in jedem Kreis Nordrhein-Westfalens ein ‚Pakt für den Sport’ geschlossen wird“, betonen LSB und LKT.

Der möglichst ungehinderte Zugang zum Sport sei wichtig, denn er übernehme vielfältige Funktionen und trage wesentlich zur Lebensqualität und Gesundheit bei. Er unterstütze Leistungsfähigkeit und -bereitschaft, liefere wichtige Beiträge zur Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation. „Und, nicht hoch genug zu bewerten“, so Schneeloch und Brux, „das gemeinsame Sporttreiben in und außerhalb der Vereine verbindet unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen über Generationen hinweg und ist ein zentraler Integrationsmotor der Gesellschaft.“

Um die formulierten Ziele zu erreichen, macht die Vereinbarung auch konkrete Vorschläge. Dazu zählen beispielsweise die Einbeziehung der Sportverbände und -vereine beim Ausbau von Ganztagsschulen, der Einsatz der Kommunen für gute Sportstätten und die finanzielle Unterstützung der Verbände, die Förderung des Ehrenamtes und der Ausbau von Sportangeboten für möglichst viele Zielgruppen. „Mit Blick auf den demografischen Wandel und die kommunale Finanzmisere sollte bei der Sportstättenplanung zudem über einzelne Stadtgrenzen hinaus geplant werden“, geben Schneeloch und Brux vor.

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Kategorien: ENneu - Von Ennepe und Ruhr, Kommunalpolitik | Hinterlasse einen Kommentar

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