Grüne im EN-Kreis bieten im Netz Abfahrtsmonitore für Bus und Bahnen am Wittener Hauptbahnhof


(red) Was in Hattingen, Hagen oder Bochum bereits existiert und funktioniert, könnte in Witten ein Problem werden: Die aktuelle und dynamische Information der Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn. Wie die Stadt Witten mitteilte, werden am neuen Zentralen Omnibusbahnof (ZOB) am Wittener Hauptbahnhof aus Kostengründen vorerst keine elektronischen Anzeigetafeln installiert. Mit Hilfe dieser Anzeigetafeln sehen Fahrgäste, wann ihr Bus kommt und ob er Verspätung hat.

Für Irmingard Schewe-Gerigk, Sprecherin der Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis, sind diese elektronischen Anzeigetafeln ein wichtiger Baustein für die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs. „Die aktuelle Information der Fahrgäste über eventuelle Verspätungen der Busse sind enorm wichtig. Denn wenn ich weiß, dass mein Bus etwas später kommt, dann kann ich mich darauf einrichten und ggf. eine andere Verbindung wählen“, sagte die Herdeckerin. Deshalb müsse alles getan werden, um das Geld für diese elektronischen Anzeigetafeln zusammen zu bekommen.

Der klassische gedruckte Fahrplan könne nur sagen, wann der Bus planmäßig kommen soll, ergänzt der Co-Sprecher der Grünen im Kreis, Janosch Dahmen. Der Aushangfahrplan sage jedoch nicht, wann der Bus wirklich kommt. „Gerade bei schlechtem Wetter oder Streiks liegen zwischen Soll und Ist mitunter Welten, die sich im Winter schnell zu einer Erkältung auswachsen können. Vielleicht sollte die Stadt Witten mal bei den Krankenkassen und Unternehmen nachfragen, ob die sich nicht an den Kosten beteiligen“, fügte der Mediziner hinzu.

Schewe-Gerigk sieht aufgrund der Lage des zukünftigen ZOB noch eine andere Möglichkeit. „Wir haben auch im Wittener Hauptbahnhof keine elektronische Anzeigetafel, die über Verspätungen der Züge informiert. Vielleicht lässt sich hier zusammen mit der Deutschen Bahn und den neuen Eigentümern des Bahnhofsgebäudes eine Lösung finden“, sagte die Herdeckerin. Schließlich solle der Bahnhof ohnehin saniert werden, da ließe sich die dringend notwendige Anzeige sicherlich gut mit einplanen. „Die Grünen als ‚Dafür-Partei’ stehen bereit, dies konstruktiv zu begleiten“, ergänzt Dahmen und verweist auf die Internetseiten der Grünen. Unter http://www.gruene-en.de können die Abfahrtsmonitore für Bus und Bahn am Wittener Hauptbahnhof, sowie von Schwelm, Ennepetal und Gevelsberg eingesehen werden. „Gerade in den Zeiten des allgegenwärtigen Internets ist das ein großer Mehrwert für alle Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs“, ist sich Dahmen sicher. Und Schewe-Gerigk fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Wenn die Arbeitnehmer gesund und munter zu Arbeit kommen, freut das auch die Unternehmen und die Kassen!“

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Kategorien: ENneu - Von Ennepe und Ruhr, Kommunalpolitik, Witten | Hinterlasse einen Kommentar

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